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KEINE BAUMFÄLLUNG AN DER L130

Schüler der Eichenschule fragten sich …

… ist ein Umbau der Kreuzung wirklich nötig? Die Antwort kommt per Videoclip. Super Idee und Super Umsetzung. Wir freuen uns sehr, dass wir das veröffentlichen dürfen. Herzlichen Dank an Josh Stieghahn und alle, die mitgewirkt haben.

 

Video

Das sollte wohl niemand sehen …

… denn plötzlich waren Sie weg. Am Montag wurden unsere Kreuze entfernt. Trotzdem war die Aktion ein toller Erfolg. Viele neue Appelle an die Gemeinde. Spenden und neue Mitglieder. Wir dürfen uns freuen. Ein ganz großes DANKESCHÖN an alle Helferinnen und Helfer !

Ein Kreuz für unsere Bäume – NDR Fernsehen war dabei

70 Eichen sollen weichen. Darauf wiesen am Samstag die Mitglieder unserer Bürgerinitiative Scheessel für den Planeten e.V. hin. 70 Kreuze sollten den Menschen zeigen welch ein Ausmaß die Fällung der Bäume haben wird, wenn die Kreuzung L 130/Fuhrenkamp/Vahlder Weg mit Abbiegespuren versehen wird. 120 m in Richtung Feuerwehrkreisel und 120 m in Richtung Helvesiek. Und nur damit laut Hochrechnung im Jahr 2030 alle 4 Minuten ein Fahrzeug links abbiegen kann. Das bedeutet in Zukunft 70 x weniger Sauerstoff für die Menschen, 70 x mehr CO2 für die Atmosphäre unseres Planeten, 70 x mehr Feinstaub für die Lungen der Anwohner, 70 mal weniger Schatten, 70 x weniger Lebensraum für Tiere und Pflanzen, 70 x mehr Wind auf unseren Grundstücken, 70 x mehr Lärm in unseren Ohren, 70 x mehr Sicht auf Beton.

Mit guten Ideen, viel Fleiß und Motivation wurden Schilder gefertigt und an die Bäume gehängt. Eine tolle Aktion die sich auch Presse und Fernsehen nicht entgehen ließ. (Sendetermin wird noch bekanntgegeben).

Jetzt wird’s unverschämt

2070 auf der Helvesieker Landstraße ?
Rainer Sturm/pixelio.de
2070 auf der Helvesieker Landstraße ????

Wir hatten bereits prognostiziert, dass auf die Anlieger der Berliner Straße im Zusammenhang mit dem Ausbau des Knotenpunktes L 130/Fuhrenkamp und den damit angekündigten „passiven Lärmschutzmaßnahmen“ Überraschungen warten (Rundschau v. 26.07.20, Leserbrief „Naturfrevel verhindern“). Im Scheeßeler Rathaus scheint Hektik auszubrechen, da die Überraschungen schneller eingetreten sind als erwartet. Betroffene Anlieger wurden im Auftrage der Gemeinde von einem Ingenieurbüro unter Fristsetzung bis zum 11.09. aufgefordert, mitzuteilen, ob Interesse an einer Schallschutzmaßnahme besteht. Als geeignete Maßnahme werden u.a. „Schallschutzlüfter“ erwähnt, sofern wegen des Verkehrslärms die Fenster nicht geöffnet werden können. Der Gipfel der Impertinenz: die Grundstückseigentümer können auch einen Verzicht auf die Erstattung der Kosten für die Lärmschutzmaßnahmen erklären.

Zum besseren Verständnis sei nochmals auf die verkehrstechnische Untersuchung hingewiesen, wonach in Spitzenzeiten morgens und nachmittags aus Richtung Sittensen 9 bzw. 11 Fahrzeuge in den Fuhrenkamp abbiegen. In der Prognose für 2030 werden täglich 190 Linksabbieger, stündlich somit ca. 8 Fahrzeuge erwartet. Für dieses lächerliche Verkehrsaufkommen eine ca. 110 Meter lange Abbiegespur zu bauen, zahlreiche vitale Eichen zu fällen und Steuergelder von weit über 100.000,00 € zu verschwenden kann nur als Irrsinn bezeichnet werden.

Dass für die Arbeit des Ingenieurbüros keinerlei Rechtsgrundlage besteht, scheint die Gemeinde nicht zu interessieren. Ein Bebauungsplan, der die Baumaßnahme in dieser Form überhaupt zulässt, existiert nicht. Für die Gemeinde reicht ein Lärmgutachten aus, das widersprüchlich und ganz offensichtlich fehlerhaft ist. Auf weitere Überraschungen dürfen nicht nur die Anlieger gespannt sein.

Wolfgang Schumacher

Jetzt wird es ernst

Die öffentliche Auslegung der Planungsunterlagen wurde am 14. August 2020 beendet.

Knapp 400 unterschriebene Stellungnahmen (von 600 verteilten) gegen dieses überdimensionierte Bauvorhaben sind bei der Gemeinde Scheeßel eingegangen. Mit einem derart großen Interesse haben selbst wir nicht gerechnet. Alle Stellungnahmen müssen innerhalb einer Ausschusssitzung bekanntgegeben und besprochen werden. Danach folgt die Abstimmung. Wir wissen nicht, wie die Parteien sich entscheiden werden. Bündnis 90/Die Grünen sind auf unserer Seite. Alle anderen Parteien, insbesondere CDU und SPD stimmten für die Abbiegespuren und damit für die Abholzung von ca. 70 alten vitalen Eichen.

Wir haben deshalb alle Fraktionen in einem offenen Brief angeschrieben, um den Sachverhalt für jeden einzelnen nochmals deutlich zu machen und um eine Meinungsänderung zu bewirken. (siehe nachfolgender Link)

22.08.20 Fraktionsvorsitzende

Sollte die Gemeinde Scheeßel aufgrund der Abstimmung weiterhin das bisher geplante Bauvorhaben favorisieren, bleibt uns nur noch die Möglichkeit, mit anwaltlicher Hilfe und ggfs. mit einer Klage unseren und den Willen der Bürger durchzusetzen.

Dass dieses Vorgehen Geld kostet weiß jeder. Bitte helfen Sie uns mit einer Spende:

Sparkasse Rotenburg-Osterholz IBAN DE88 2415 1235 0075 5439 83. Gerne auch per PayPal. 

Oder werden Sie Mitglied für nur 5,00 Euro im Monat. Hier gehts zum Beitrittsformular

Wir sind ein eingetragener Verein. Ihre Spende ist steuerlich abzugsfähig. Spendenquittungen stellen wir zum Ende des Jahres aus. Falls Sie sie früher benötigen, bitten wir um Nachricht. Bitte vergessen Sie nicht Ihren Namen und Ihre Anschrift, damit wir die Quittung an Sie zustellen können.

Unsere Eichen im Frühling 2020

 

Wir hoffen auf einen zweiten Frühling mit unseren Eichen!!!!!

Die Bäume fallen! Helfen Sie mit, dies zu verhindern!

Liebe Mitglieder, liebe Bürger und Freunde der Gemeinde Scheeßel,

Ihnen ist sicherlich bekannt, dass die Gemeinde Scheeßel den Ausbau des Kreuzungsbereichs Fuhrenkamp/L 130/Vareler Weg plant, und zwar mit Abbiegespuren vom Scheitelpunkt der Kreuzung mit einer Länge von ca. 110 Metern in beide Richtungen der Landesstraße (siehe Internetseite der Gemeinde Scheessel – Amtliche Bekanntmachungen). 

Hier besteht ein Bebauungsplan (059 Fuhrenkamp II) vom 15.12. 2004, der eine Verkehrsfläche von 50 Metern in beide Richtungen der Landesstraße ausweist, ursprünglich sollte hier ein Kreisverkehr installiert werden.

Es besteht ein Verkehrsgutachten, woraus hervorgeht, dass die vorhandene Bedarfsdruckampel wie auch eine Vollsignalisierung mit 4 Ampeln für die Sicherheit der Fußgänger, Radfahrer und insbesondere der Schulkinder völlig ausreichen würden. Diese Optionen wurden von der Gemeinde jedoch völlig ignoriert und nach Auskunft der Nieders. Landesbehörde für Straßenbau u. Verkehr (NLStBV) nicht zur Prüfung vorgelegt.

Bei dieser Gelegenheit sei darauf hingewiesen, dass zum Zeitpunkt der Zählungen des Verkehrsaufkommens während der sogenannten Rush Hour morgens von 7 – 8 Uhr *9* und nachmittags zwischen 16.15 und 17.15 Uhr *11* Kraftfahrzeuge aus Richtung Sittensen kommend in den Fuhrenkamp abgebogen sind. In der Prognose für 2030 geht man von unglaublichen 15 Linksabbiegern aus, eine dramatische Steigerung. Und hierfür ist in Richtung Sittensen als Lärmschutz eine Gabionenwand (Stahlgitter mit Steinen gefüllt) mit einer Höhe von ca. 2,50 – 3,50 Metern vorgesehen. Ein gewöhnungsbedürftiger Anblick.

Für diese widersinnige Maßnahme sind Kosten in Höhe von 500.000,00 € veranschlagt.

Zahlreiche Mitglieder wohnen selbst in der Nähe des Kreuzungsbereichs und wissen aus eigener Erfahrung wie auch von zahlreichen Anliegern, dass die Wartezeiten auch zu Zeiten des größten Verkehrsaufkommens keine Abbiegespuren rechtfertigen.

Klicken Sie hier, verhindern Sie dieses überdimensionierte Bauvorhaben. Unterschreiben Sie unseren Appell

Während die unmittelbaren Anlieger im Zusammenhang mit den Abbiegespuren den Verlust von ca. 70 – 100 jahrzehntealten, erhaltenswerten Eichen befürchteten (die Gemeinde spricht selbst von einer prägenden Baum- Strauchhecke und von wertvollem Baumbestand), wurde durch die Gemeinde ständig ein Verlust von ca. 40 Bäumen suggeriert.

Der Bebauungsplan aus dem Jahre 2004, der die jetzt geplante Maßnahme nicht zulässt, soll im vereinfachten Verfahren durchgepaukt werden. Ein solches vereinfachtes Verfahren setzt voraus, dass der planerische Grundgedanke, das zugrunde liegende Leitbild, erhalten bleibt und dass eine Änderung von minderem Gewicht vorliegt, die noch von dem in jeweiligen Plan zum Ausdruck gekommenen planerischen Willen der Gemeinde umfasst ist, sodass die Grundzüge der Planung nicht berührt werden“.

Auch von fachkundiger Seite wird bestätigt, dass diese Voraussetzungen nicht vorliegen, da der ursprünglich geplante Kreisverkehr auch nicht geringste Gemeinsamkeit mit Abbiegespuren hat.

Mit einem Federstrich wurde allerdings die Zahl der zu fällenden Bäume von bisher ca. 40 auf nunmehr ca. 70 erhöht. Für die Gemeinde keiner Rede wert, während bei einem  – auch von uns verurteilten –  Giftanschlag und Verlust von 3 Eichen bei der Gemeinde von krimineller Energie die Rede ist. „Aber das so etwas in Scheeßel passiert, offenbar vorsätzlich und dazu noch in der freien Natur? Unglaublich“ ringt der Stellvertreter der Bürgermeisterin um Worte (RKZ v. 20.06.20).

An der Landesstraße 130 ist Gleiches geplant, völlig überflüssig, an einer Vielzahl von Eichen, auch hier in der freien Natur, auch hier unglaublich, wobei der „Täter“ bzw. Verursacher allerdings nicht erst ermittelt werden müsste. Gemeinde, Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie das Planungsbüro haben dilettantisch gearbeitet, da keiner dieser Protagonisten registriert hatte, dass der alte Bebauungsplan Abbiegespuren mit diesen Ausmaßen überhaupt nicht zulässt.

Klicken Sie hier, verhindern Sie die Fällung von ca. 70 alten Eichen. Unterschreiben Sie unseren Appell

Es wären Fakten geschaffen und die Bäume mit Sicherheit bereits gefällt worden, wenn unsere BI nicht auf diesen Mangel hingewiesen hätte.

Wie bereits erwähnt und in der Kreiszeitung am 04.06. veröffentlicht, beabsichtigt die Gemeinde die Änderung des Bebauungsplanes im vereinfachten (Schnell-) Verfahren.

Der Entwurf des geänderten Bebauungsplanes wird in der Zeit vom 13.07. bis 14.08. während der Dienstzeit im Fachbereich „Straßen und Grün“ in der Rudolf-Diesel-Straße zu jedermanns Einsicht ausgelegt. Innerhalb dieser 4 Wochen besteht auch die Möglichkeit, schriftlich, per Mail (bauleitplanung@scheesel.de) oder persönlich mündlich Stellungnahmen abzugeben.

Klicken Sie hier, nutzen Sie Ihr Recht zur Stellungnahme. Unterschreiben Sie unseren Appell

Wir werden zunächst versuchen, das vereinfachte Verfahren zur Änderung des Bebauungsplanes zu verhindern und ggfs. einen Rechtsanwalt mit der Durchführung eines Normenkontrollverfahrens beauftragen. Die Kosten für ein solches Verfahren belaufen sich auf ca.3.000,00 €, wobei wir sehr zuversichtlich sind, dass die Gemeinde Scheeßel diese Kosten am Ende des Verfahrens zu tragen hätte. Ein letztes Risiko können wir allerdings nicht völlig ausschließen.

Anlässlich einer Unterschriftensammlung vor dem Edeka-Markt haben innerhalb relativ kurzer Zeit ca. 300 Scheeßeler gegen die geplante Maßnahme und die Baumfällung votiert.

Bitte unterstützen auch Sie uns, die Bäume oder zumindest einen Großteil der Bäume zu erhalten.

Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie gegenüber der Gemeinde deutlich zum Ausdruck bringen würden, dass eine solche Aktion, speziell auch in Zeiten des Klimawandels, nicht akzeptabel sein kann.

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Wir sind Ihnen für Unterstützung in jeder Form sehr dankbar.

Eine Klage kostet Geld. Bitte helfen Sie uns mit einer Spende: Sparkasse Rotenburg-Osterholz IBAN DE88 2415 1235 0075 5439 83. Gerne auch per PayPal. Oder werden Sie Mitglied für nur 5,00 Euro im Monat. Hier gehts zum Beitrittsformular

Auch, wenn Sie kein Mitglied werden wollen und im Augenblick nicht spenden wollen: Klicken Sie hier, helfen Sie unsere Bäume zu erhalten. Unterschreiben Sie unseren Appell

Selbstverständlich können Sie gerne eigene Vorstellungen und Ideen zum Ausdruck bringen. Schreiben Sie eine e-mail an die Gemeinde unter bauleitplanung@scheessel.de oder geben Sie eine persönliche mündliche Stellungnahme zur Niederschrift ab: Gemeinde Scheessel, Bau und Planung , derzeit Fachdienst Straßen & Grün, Rudolf-Diesel-Straße 1, während der Dienststunden (vormittags: montags bis freitags 8.00 Uhr – 12.30 Uhr und nachmittags: montags bis mittwochs 13.15 Uhr – 16.15 Uhr, donnerstags 13.30 Uhr – 18.00 Uhr.

Wir danken Ihnen sehr!

Sitzung des Ausschusses für Bauen und Planen der Gemeinde

Liebe Mitglieder, Interessierte und Freunde unseres Vereins,
in unserem Beitrag „Jetzt machen wir Druck“ zur Sitzung des Ausschusses für Bauen und Planen am 03. Juni 2020 heißt es: „Es werden allerdings nur begrenzte Plätze für Zuhörer zur Verfügung stehen (wahrscheinlich nur fünf).“ Wir haben nunmehr die Nachricht des Ratsmitgliedes und Vorsitzenden des Ortsverbandes Scheeßel BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN, Herrn Arthur Lempert, die Zusage erhalten, dass er einen Antrag stellt, die Sitzung für die Bürger zu öffnen und genügend Plätze zur Verfügung zu stellen sind.
Das zahlreiche und frühe Erscheinen vieler Mitglieder und Interessierte wäre allein durch ihre Anwesenheit ein Zeichen des Widerstandes gegen dieses Bauvorhaben.
Also seid bitte dabei am Mittwoch, d. 3. Juni 2020, 18.30 Uhr (möglichst früher erscheinen) in der Aula der Beeke-Schule, Vareler Weg 8, 27383 Scheeßel. 

Jetzt machen wir Druck

Wieviele Eichen werden weichen müssen?

 

Wie viele wahrscheinlich schon dem Artikel von Lars Warnecke in der Rotenburger Kreiszeitung vom Mittwoch, d. 20. Mai 2020 entnommen haben, wird sich am 3. Juni 2020 der Ausschuss für Bauen und Planen der Gemeinde Scheeßel mit der Beschlussvorlage zur Änderung des Bebauungsplanes Nr. 59 „Fuhrenkamp II, beschäftigen, der die geplanten Abbiegespuren bisher nicht zuließ.

Die Gemeinde versucht, wie aus den Sitzungsunterlagen im Internet ersichtlich, die Planänderungen im vereinfachten Verfahren durchzuführen, d.h. ohne frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung oder Bürgeranhörung und ohne frühzeitige Behördenbeteiligung. Das soll im Eilverfahren durchgepaukt werden. Spätestens bei der öffentlichen Auslegung des Planes müssen unsererseits Aktivitäten erfolgen, um das Fällen sämtlicher Bäume (inzwischen sind es offiziell 64) zu verhindern. Danach sind keinerlei Rechtsmittel mehr möglich. Wir werden nicht ohne anwaltliche Hilfe auskommen.

Die Sitzung ist öffentlich und findet am Mittwoch, den 03. Juni 2020 um 18.30 Uhr in der Aula der Beekeschule, Vareler Weg 8, 27383 Scheeßel statt. Es werden allerdings nur begrenzte Plätze für Zuhörer zur Verfügung stehen (möglicherweise nur fünf). Zuhörer haben bei diesen Sitzungen keine Gelegenheit, ihre Meinung zu äußern, sind also nur zum Zuhören verdammt. Nur in absoluten Ausnahmefällen kann einem Zuhörer das Wort erteilt werden.

Unten findet Sie den Artikel von Lars Warnecke aus der Rotenburger Kreiszeitung sowie einen Link zu den Sitzungsvorlagen mit ausführlichem Anhang.

https://www.kreiszeitung.de/lokales/rotenburg/scheessel-ort52321/fertig-aber-noch-nicht-ende-13768982.html

http://ratsinfo.scheessel.de/ratsinfo/scheessel/Proposal.html?o=1&order=DESC&pvid=2825#current

Anwaltliche Hilfe kostet Geld und wir freuen uns über jede Spende. Schon 5 Euro monatlich helfen uns sehr. Auch eine einmalige Spende 10,00/20,00/50,00 Euro bringt uns weiter.

Unser Spendenkonto: Sparkasse Rotenburg Osterholz, IBAN DE88 2415 1235 0075 5439 83.

Bei dieser Gelegenheit nochmals herzlichen Dank an alle Freunde für die bisher eingegangen Spenden.

 

Was wird denn da gefällt?

Bild: pixelio

Montag, 27. April 2020

Große Aufregung an der L 130 Richtung Helvesiek. Ein Trupp Baumfäller steht mit schwerem Gerät an der L 130 und hat eine Fahrspur abgesichert. Was soll denn hier passieren? Wir erhalten diverse Anfragen von besorgten Bürgern.

Nach Rückfrage bei den Arbeitern heißt es, dass aus Sicherheitsgründen mehrere abgestorbene Birken gefällt werden müssten. Der Auftrag stamme von der Strassenmeisterei in Rotenburg Wümme. Nachdem wir die Strecke abfuhren, konnten wir Birken wahrnehmen, die mit einem roten Punkt gekennzeichnet waren. Hier handelt es sich wohl um die Auftragsbäume.

Trotzdem fragen wir uns, ob es überhaupt erlaubt ist, während der Brut- und Setzzeit solche Arbeiten durchzuführen. Wir werden uns informieren.

Übrigens … die beiden Bäume im Vordergrund (keine Birken sondern Pappeln) sollten nach unserer Rückfrage als nächstes gefällt werden. Sind die wirklich ein Sicherheitsrisiko? Ca. 5 m von der Fahrbahn entfernt und mit Neigung zur Straße abgewandten Seite. Vorsichtshalber haben wir dann die Fotos gemacht.

Welch ein Glück! Die beiden Pappeln stehen noch. Der Trupp zog weiter zur nächsten Birke. Auch abgestorbene Bäume haben einen hohen ökologischen Wert. Viele Höhlenbrüter, wie Blau- und Kohlmeisen oder Kleiber nutzen abgestorbene Bäume zur Brut. Viele weitere Vögel, Insekten, Pilze und Pflanzen benötigen abgestorbenes Holz zum Überleben. Bei akuter Gefahr müssen sie natürlich weichen.